Run, run, run..

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Diejenigen, die mir schon lange folgen, wissen dass ich eine Zeit lang nur Home Workouts gemacht habe. Es hat funktioniert, ich habe meine Ziele damit erreicht also war eigentlich alles gut. Leider bin ich ein Mensch der sich schnell langweilt. Nachdem ich jede Übung die Youtube so hergab, 100 Mal in 100 verschiedenen Konstellationen gemacht habe, musste was neues her. Ich war immer sehr faul was laufen anbetrifft und generell kam ich mir eher affig vor, wenn ich wie eine bekloppte anfange im Wald hin und her zu rennen. 😀 Hier findet ihr übrigens einen ganzen Blogpost dazu, wie ich zu meiner Ernährung und meiner momentanen Lebensweise gekommen bin.

In diesem Blogpost möchte ich euch kurz sagen, warum ich das Laufen so lieben gelernt habe und wie ihr das auch schafft.

Los gehts..

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1. langsam anfangen

Der Grund warum ich laufen so gehasst habe, war einfach die simple Tatsache, dass ich es nicht konnte. 😀 Wer macht schon gerne etwas was er nicht gut kann? Ich hatte 0 Kondition aber den festen Willen bei meinem ersten Lauf 8km zu schaffen!! (hat nicht funktioniert.. welch Überraschung 😀 ) und schon hab ich das Laufen noch etwas mehr gehasst. 😀 Also fangt langsam an, zu hohe und unrealistische  Erwartungen bringen euch nicht weit. Kleine Ziele hingegen, sind schnell zu erreichen und motivieren für mehr.

2. Gym is everywhere

Zum laufen braucht ihr  keine Mitgliedschaft im Fitnessstudio und auch keine teuren Geräte. Lediglich gute Laufschuhe wären von Vorteil. 😉 Etwas was ich am laufen liebe ist, dass man los laufen kann, sobald man seine Haustür verlässt. Keine ewig lange Anfahrt ins Fitnessstudio oder sowas. Einfach Schuhe an und los rennen. Park, Wald oder die eigene Nachbarschaft.. ganz egal. Einfach Schuhe an und los gehts.

Die Bilder zu diesem Blogpost entstanden übrigens in Spanien am Strand. 😉 Bei so einer Kulisse läuft es sich dann gleich nochmal viel besser. Also auch im Urlaub muss man nicht auf Sport verzichten. 😉

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Outfit | Top: H&M, Hose: (so ähnlich) NikeSchuhe: Nike

3. gute Laune und Musik

Wenn ich mal genervt bin und eigentlich nicht mal Lust habe zu laufen, geh ich trotzdem. In solchen Momenten ist schwer den Hintern hochzukriegen aber wenn man es erstmal vor die Tür geschafft hat, dann gehts. 😀 Nach einem miesen Tag zieh ich meine Laufschuhe an, suche mir eine gute Playlist aus und renn einfach los. Nicht um meinen Highscore zu knacken, sondern einfach um den Kopf frei zu bekommen und Musik zu hören. Musik entspannt mich und macht gute Laune und nach dem Sport fühlt man sich eh immer wie der größte King, danach ist also die gute Laune vorprogrammiert. 😉

4. Ruhe

Am liebsten laufe ich morgens. Dafür stehe ich auch 2 Stunden früher auf wenn es sein muss. 😀 Vor allem wenn ich danach den ganzen Tag in der Uni sitze und weiß, dass der Tag anstregend wird. Ich liebe es zu laufen, wenn die meisten grade erst aufstehen. Man trifft quasi niemanden! Die Ruhe die man dann bekommt, ist einfach unbezahlbar. So hat man gleich mehr Power für den Tag.

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5. you can’t stop

Ein letzter Grund warum ich das Laufen so liebe ist, dass man kann nicht einfach aufhören kann. Ich hasse es aufzuhören, ohne fertig zu sein! Das ist beim Sport und auch bei allem anderen so. Wenn ich mal antriebslos bin, neige ich bei den Homeworkouts manchmal dazu einfach früher aufzuhören. Ich hasse das und mache es trotzdem. 😀 Das tolle am Laufen ist, man muss seine Strecke zu Ende laufen um nach Hause zu kommen. Man kann nicht einfach aufhören und sich da auf den Boden setzen, wo man gerade steht. 😀 Deshalb gehe ich besonders gern an den Tagen laufen, an denen ich mal weniger Lust hab oder einfach antriebslos bin. Wenn man erstmal aus dem Haus raus ist, muss man es durchziehen. Danach fühlt man sich umso besser, wenn man es trotz dem inneren Schweinehund gepackt hat das zu tun, was man sich vorgenommen hat.

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Habt noch ein schönes Wochenende.

Patrycja.

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